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Feierlichkeiten zu 20 Jahren Friedliche Revolution

Foto: Leipziger und Gäste der Stadt warten am Portal der Nikolaikirche auf den Beginn des Friedensgebetes.

Foto: Leipziger und Gäste der Stadt warten am 09. Oktober 2010 vor dem Portal der Nikolaikirche auf den Beginn des Friedensgebetes.
(© dpa/Hendrik Schmidt)

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2009 und 2010 jährten sich für den Freistaat entscheidende Ereignisse: Die Friedliche Revolution des Jahres 1989 und die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Diese Daten sind historische Meilensteine. »Wir wissen aus Umfragen, dass die DDR mit wachsendem Abstand immer stärker verklärt wird. DDR-Nostalgie greift um sich. Unter dem Motto ›Es war nicht alles schlecht‹ wird der totalitäre Charakter der DDR verdrängt«, so der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Dieser Tendenz wirkten im Doppeljubiläumsjahr zahlreiche von der Staatsregierung und den sächsischen Bildungseinrichtungen organisierte Veranstaltungen entgegen. Die Staatskanzlei nahm dabei eine koordinierende Funktion ein.

20 Jahre – Sachsen feiert! Unter diesem Motto standen die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des Freistaates Sachsen und zum Tag der deutschen Einheit. Anlässlich des runden Geburtstages feierte Sachsen am 3. Oktober 2010 in der Landeshauptstadt Dresden entlang einer Bürgerfestmeile mit zahlreichen Ausstellern und Aktionen aus dem gesamten Freistaat. Vertreten waren die Sächsische Staatsregierung, der Sächsische Landtag, die kreisfreien Städte und Landkreise Sachsens sowie verschiedenste Organisationen, Stiftungen und Vereine.

Die Sächsische Staatsregierung präsentierte sich am 3. Oktober im Gläsernen Regierungsviertel mit Pagoden und Aktionsständen entlang des Königsufers. Dort gab es jede Menge Gelegenheit, die Arbeit und Aufgaben der Ministerien näher kennen zu lernen. Im gesamten Gelände des Gläsernen Regierungsviertels sorgten zahlreiche Aktionen für ausgelassene Feierlaune und luden zum Staunen, Erkunden und Mitmachen ein.

Ausstellungsbus »1989 [Unser Aufbruch] 2009«

»Ausstellungsbus »1989 [Unser Aufbruch] 2009«

(© Grafik: Ausstellungsbus »1989 [Unser Aufbruch] 2009«)

Die Friedliche Revolution war Teil des politischen Umbruchs im gesamten Ostblock und veränderte die Welt. Die Ereignisse in Sachsen hatten daran maßgeblichen Anteil. Der Sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und die Sächsische Staatskanzlei würdigten dieses Ereignis mit einer mobilen Ausstellung, die 2009 in mehr als dreißig Orte in Sachsen zu sehen war.

Die Wanderausstellung beleuchtete sowohl die Vorgeschichte der Friedlichen Revolution als auch den politischen Umbruch selbst. Sie würdigte die Friedliche Revolution von 1989 als einzig erfolgreiche Freiheitsrevolution der Deutschen und stellte die Träger der Revolution – die Menschen – in den Mittelpunkt. Ziel der Ausstellung war keine chronologische Rekapitulation der Ereignisse in Sachsen. Stattdessen stellte der Bus anhand der Darstellung einzelner Menschen typische Situationen in den Mittelpunkt.

Ab Juni 2010 koordinierte die Sächsische Jugendstiftung im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport die Ausstellungstermine.

 

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Portalillustration: Demonstration im Herbst '89 (Ausschnitt aus einer Photographie)

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Quelle: dpa/Frank Kleefeldt

© Sächsische Staatskanzlei