Wissenschaftliche Tagung im Rahmen des Festprogramms »20 Jahre Friedliche Revolution und deutsche Einheit«, am 3. und 4. April 2009 in Leipzig

»Die Friedliche Revolution als Befreiung unternehmerischer und innovativer Energien – Ostdeutschland und seine Nachbarländer seit dem Übergang zur Marktwirtschaft 1989 – 2009« – dies war der Titel einer Tagung, die das Leipziger Fraunhofer Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ) in Kooperation mit der Sächsischen Staatskanzlei und dem Zeitgeschichtlichen Forum am 3. und 4. April 2009 in Leipzig veranstaltet hat. Die Tagung richtete sich in erster Linie an Fachpublikum. Inhaltlich ging es darum, einen anschaulichen Überblick über die Entwicklung der Marktwirtschaft in Ostdeutschland, Polen sowie Tschechien zu geben. Die Referenten, wie beispielsweise Dr. Tomas Kalinowski vom Institut für Marktwirtschaft in Danzig oder Frau Dr. Alena Zemplinerova von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag, vermittelten neben einem historischen Rückblick auch Aspekte über die recht unterschiedlichen spezifischen nationalen Faktoren in den jeweiligen Ländern. Verdeutlicht wurde dies zudem durch weitere Beiträge von Unternehmerinnen und Unternehmern aus Polen, Tschechien und Ostdeutschland.

Am Abend des ersten Tages sprach dann Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich in einer kurzen Rede über seine eigenen unternehmerischen Erfahrungen nach der Friedlichen Revolution 1989 und über die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens in Bezug zu seinen Nachbarn Polen und Tschechien.

Am zweiten Tag fand neben weiteren Vorträgen noch eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema »Drei Wege aus der Plan- in die Marktwirtschaft – Gemeinsamkeiten und Unterschiede« statt, an der auch Staatsminister a. D. Dr. Martin Gillo teilnahm.

