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Informationen der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

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(© Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)

Die demokratische Revolution und die deutsche Einheit sind ein Glücksfall der deutschen Geschichte. Sie führten zu Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und persönlicher Freiheit für alle Menschen in Deutschland.  Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung beschreibt auf ihren Internetseiten den Ablauf der Revolution.

Die demokratische Revolution und die deutsche Einheit sind ein Glücksfall der deutschen Geschichte. Sie führten zu Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und persönlicher Freiheit für alle Menschen in Deutschland.  Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung beschreibt auf ihren Internetseiten den Ablauf der Revolution.

  • Ausgangssituation
    Die DDR war in den 1980er Jahren von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verfallserscheinungen gekennzeichnet.
  • Von der Ausreisebewegung zur Massenflucht
    Im Sommer 1989 setzte eine Massenfluchtbewegung aus der DDR über die österreichisch-ungarische Grenze und die bundesrepublikanischen Botschaften ein. Zehntausende verließen auf zum Teil abenteuerlichen Wegen die DDR.
  • Formierung oppositioneller Gruppen
    Seit Anfang der 1980er Jahre bildeten sich in ganz Europa, so auch in kleinerem Umfang in der DDR, neue soziale Bewegungen. Ab September 1989 gründeten sich auf Basis der oftmals losen Gruppen demokratische Vereinigungen wie das »Neue Forum«.
  • »Gruppe der 20«
    Vom 8. Oktober 1989 bis zum 31. Mai 1990 wirkte in Dresden eine Gruppierung, deren Mitglieder zum Teil einen großen Anteil an der Ausarbeitung eines Verfassungsentwurfs und der Neugründung des Freistaats Sachsen hatten.
  • Montags- und Massendemonstrationen
    Niemand ahnte, dass sich aus einer kleinen Schar Couragierter die gewaltigen Demonstrationszüge des Oktobers und Novembers 1989 – die allenthalben in der ehemaligen DDR stattfanden – entwickeln würden.
  • Demonstrationen in Sachsen
    Die Ereignisse in Leipzig, Plauen und Dresden

Interview: Das Ende der Gewalt. Frank Richter über den 8. Oktober 1989 in Dresden und die »Gruppe der 20«

© FriedlicheRevolution.de

  • Die Gründung des Freistaats Sachsen
    Am Tag der Wiedervereinigung, dem 3. Oktober 1990, wurde das Bundesland Sachsen auf der Meißner Albrechtsburg, dem Ausgangspunkt der sächsischen Geschichte, wieder gegründet.
  • Der Weg zur Deutschen Einheit
    Die demokratisch legitimierte Volkskammer und die aus ihr entstandene erste demokratische DDR-Regierung hatten die schwierige Aufgabe, den Weg zur Wiedervereinigung zu ebnen.
  • Der Wunsch nach Wiedervereinigung
    Spätestens nach dem deutsch-deutschen Regierungstreffen in Dresden am 19. und 20. Dezember 1989, waren die innenpolitischen Kritiker der Einheit durch den tausendfachen Ruf »Deutschland, einig Vaterland« übertönt.
  • Der Wunsch nach Wiedergründung Sachsens
    Noch bevor der Ruf nach der Wiedervereinigung bei den Demonstrationen erklang, formulierten Teilnehmer der Demonstrationen in den Bezirken Dresden, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und Leipzig die Forderung nach Bildung des Landes Sachsen.
  • Erste freie Volkskammerwahlen
    In den ersten freien Volkskammerwahlen vom 18. März 1990 bekundeten die Bürger auf breiter Basis ihre Zustimmung zu den Reformen und auch zur deutschen Wiedervereinigung. Die demokratischen Parteien erzielten ein überwältigendes Ergebnis.
  • Die Besetzung der Staatssicherheitsbehörden
    Am 4. Dezember wurden die Erfurter und Leipziger Niederlassungen des »Ministeriums für Staatssicherheit« durch Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung besetzt, einen Tag später folgte die Dresdner Stasi-Zentrale.
  • Maueröffnung
    Die Grenzöffnung am 9. November war weder von der SED gewollt, noch mit der Sowjetunion abgestimmt. Beabsichtigt war nur eine Lockerung, indem die Ausreise durch Pass- und Visa-Anträge geregelt werden sollte.
  • Die Bildung von Runden Tischen
    Nachdem das Ende der SED-Diktatur besiegelt war, sicherten vor allem die aus der Bürgerrechtsbewegung entstanden Runden Tische die erzielten Erfolge.
  • Erosion des Machtapparates und Ende der SED-Diktatur
    Die von der Bürgerrechtsbewegung angestoßene Bürgerbewegung war zugleich Ausdruck der internen Staatskrise. Die Handlungsunfähigkeit der neuen und zugleich alten SED-Führung führte zum Rücktritt der Regierung am 7. November.

Interview: »Irgendwann flog der erste Pflasterstein«. Herbert Wagner über die Eskalation der Gewalt in Dresden am 4. Oktober 1989

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Quelle: dpa/Frank Kleefeldt

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