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Kommunikationskampagne

Es war eine landesweite Initiative gegen das Vergessen und zur Erinnerung: Mit Bannern an Rathäusern, Aufklebern und Karten wollte der Freistaat Sachsen die Leistungen der Friedlichen Revolution ins kollektive Gedächtnis der Menschen rufen. Zielgruppe vor allem: Die jüngere Generation, die den Umbruch von damals bestenfalls aus Erzählungen der Eltern kennt. Der Blick zurück auf die Ereignisse des Jahres 1989 löst heute bei vielen Menschen Staunen aus über den Mut der Bürger, über die Kraft der friedlichen Demonstrationen und die Dynamik der Ereignisse. Der 20. Jahrestag der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung war Anlass, sich zu erinnern und zu feiern.

Gesellschaftliches Interesse

Das Jahr 1989 markiert mit der friedlichen Revolution und dem Fall der Mauer das Ende des kalten Krieges: Ereignisse voller Emotionen, Erwartungen und Visionen. Das Interesse ist groß bei denen, die den Herbst ´89 erlebt haben, aber auch bei Jüngeren. Für sie ist es ein Ereignis der Geschichte, dessen konkrete Auswirkungen sichtbar sind, aber doch schon erklärt werden müssen.

Ziele und Botschaften

Mit der Kommunikationskampagne wurden folgende Ziele verfolgt:

  • Ereignisse von damals ins Bewusstsein rücken
  • Relevanz der Ereignisse für die Gegenwart sichtbar machen
  • Blick auf Erreichtes richten
  • Freistaat Sachsen als Kernland der Revolution bewusst machen

Um diese Ziele zu erreichen, wurde punktuelle Aufmerksamkeit geschaffen. Es drehte sich in den Jahren 2009/2010 vieles um das Jubiläum, vor allem in den Medien und durch Veranstaltungen. Um das Interesse daran nicht überzustrapazieren wurden bewusst Höhepunkte gesetzt und bedeutsame Orte hervorgehoben.

Die Botschaften sind dabei einfach und klar und es wird folgendes vermittelt:

  • Der Mut der Sachsen hat zur friedlichen Revolution ´89 geführt.
  • Die friedliche Revolution brachte den Menschen in Sachsen politische und persönliche Freiheit.
  • Sachsen ist und bleibt offen für Veränderungen und Erneuerungen.
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Maßnahmen

Ein zentraler Baustein der Kommunikation war die Ergebnis-Kampagne »Hier und jetzt«. Orte oder Objekte wurden markiert, entweder mit Bannern, Schildern, größeren oder kleineren Aufklebern.
Es wurde mit starken Textbotschaften auf die Ergebnisse der friedlichen Revolution hingewiesen. Diese waren einfach, aber prägnant:

  • »Hier bestimmen Sie.«
  • »Hier können Sie frei wählen.«
  • »Hier dürfen Sie frei reden.«
  • »Hier dürfen Sie frei denken.«
  • »Hier hört niemand mit«
  • »Diese Musik ist erlaubt.«
  • »Hier sind deine Ideen gefragt.«
  • »Hier kannst du dich frei bewegen.«
  • »Diese Gedanken sind frei.«
  • »Hier kannst du deine Meinung sagen.«

Den Auftakt zu der Initiative machten Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landtagspräsident Matthias Rößler. Sie enthüllten am 11. März um 12.15 Uhr ein Großbanner auf dem Platz vor dem Sächsischen Landtag. Auch an an vielen sächsischen Rathäusern neun Rathäusern in Sachsen, prangten Banner, die auf die gewonnene Freiheit verwiesen.

Collage mit Textbotschaften

Aufkleber und Aufkleber-Postkarten wurden in sehr großer Stückzahl und mit acht verschiedenen Sprüchen in ganz Sachsen verteilt.
(© SK)

Eine Million Aufkleber und rund 100.000 Karten wurden in Schulen und Bildungseinrichtungen, Restaurants und Kneipen verteilt. So konnte jeder Teil der Kampagne werden, indem er die Aufkleber an sein Haus, sein Auto oder sein Schaufenster klebte.

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Landkarte der Friedlichen Revolution

Kartenausschnitt

Ereignisse und Parolen

Quelle: dpa/Frank Kleefeldt

© Sächsische Staatskanzlei